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Polnisch auffrischen in Greenpoint, Brooklyn

Kategorie: Kultur, Nordamerika, Städtetrips
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Der Name rührt von den einstigen Wäldern her, die es hier einmal gegeben hat. Doch das war wohl zu Ureinwohner-Zeiten. Mittlerweile hat der Mensch sich Greenpoint zum urbanen Plätzchen gemacht. Über die Jahre haben sich (polnische) Immigranten, Arbeiter und mittlerweile auch Hipster hier breitgemacht.

 
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Streetart, wohin das Auge blickt.

 

Der erste „Zugereiste“, der hier seine permanenten Zelte aufschlug war ein Mann namens Dirck Volckertsen, ein Einwanderer aus Norwegen, der wahrscheinlich kaum erwartet hat, wie sich Greenpoint im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickeln würde. Der nördliche Teil von Brooklyn verwandelte sich mehr und mehr zum Industriegebiet. Nah am Wasser gebaut wurden nicht nur Werften, sondern auch andere Produktionsstätten errichtet, die viele kräftigen Hände brauchten. Diese fanden sich in deutschen, italienischen und vor allem polnischen Einwanderern. weiterlesen »

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Auf dem Klondike Highway von Whitehorse nach Dawson City – Teil 3

Kategorie: Abenteuer, Nordamerika
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Auf dem Klondike Highway folgt man bequem im (ausgeborgten) Auto den Spuren der Goldgräber um die Jahrhundertwende. Allerdings hatten die weit mehr Strapazen und Gefahren, mit denen sie sich auseinandersetzen mussten. Bevor die Schaufelraddampfer aus dem Süden auch den hohen Norden eroberten, wurden Floße gebaut und auf denen war Raften nicht halb so lustig, wie heute.

 
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Am Millenium Trail in Whitehorse.

 

In Whitehorse kann man sogar studieren. Allerdings kann man sich die Sehenswürdigkeiten, die es zu bieten hat, auch an einem Tag ansehen. Toll ist zum Beispiel ein Spaziergang am Millenium Trail, der in der Abendsonne – die ja im Sommer bei diesen Breitengraden besonders lange anhält –  besonders schön funkelt. Ein kleiner Abstecher auf die kleine Insel, die man über eine Fußgängerbrücke erreichen kann. Je nachdem, wieviel Zeit man sich nimmt, kann der Spaziergang durchaus zwischen 1.5 und 2 Stunden dauern. Ein Besuch bei der Fischleiter, die vor allem für die in den Norden ziehenden Lachse eingerichtet wurde, hat auch was, weil man die rötlich gefärbten Fische Auge in Auge durch ein Fenster beobachten kann. weiterlesen »

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5 surreale Unterwasserschauplätze

Kategorie: Abenteuer, Tauchen
pix 5 surreale Unterwasserschauplätze

Sightseeing findet in der Regel an der Oberfläche statt, auf festem Boden und mit ausreichend Atemluft. Atmet man die Luft dagegen konzentriert aus Aluminiumflaschen, erschließen sich einem ganz neue Möglichkeiten auf Reisen. Unter der Wasseroberfläche erscheint alles in einem anderen Licht – die folgenden 5 Orte unter Wasser versetzen nicht nur Taucher und Schnorchler, sondern auch Liebhaber außergewöhnlicher Orte in Erstaunen!

 

1. Chuuk Lagune (Mikronesien)

Als strategisch gut gelegenes Gebiet wurde das Chuuk Atoll im Laufe der Geschichte zwischen unterschiedlichen Nationen herumgereicht, liegt die Inselgruppe doch mittig zwischen Hawaii und den Philippinen. Hier bauten die Japaner einen massiven Marinestützpunkt mit gut ausgestatteter Flotte – der 1944 bombardiert wurde und damit zahlreiche Flugzeuge und Schiffe an die See verlor. Diese Geisterflotte liegt nun auf etwa 20 Meter Tiefe im mikronesischen Pazifik und erzeugt ein unheimliches und ungewöhnliches Unterwasserbild erzeugen. Wracktaucher können die von Meerestieren besiedelten Überreste erkunden und die dort konservierte Geschichte erleben.

 
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Versunkenes Flugzeugwrack am Chuuk Atoll. Foto: flickr, mattkieffer

 

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Auf dem Klondike Highway von Carcross bis Whitehorse – Teil 2

Kategorie: Abenteuer, Nordamerika
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Wer von Skagway nach Dawson City fährt, der folgt im Prinzip dem Weg der Goldgräber zu Goldrauschzeiten. Neben der historischen Komponente ist es vor allem die Landschaft, die einen im Auto aus dem Schwärmen nicht mehr raus bringt und einen gleichzeitig ermuntert, bei jedem Fotostopp stehen zu bleiben und zu genießen, was einem der Yukon für Juwelen in den Weg legt.

 
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Wer sich für den Winter ausstatten möchte, kann dies im Shop in Carcross machen.

 

Carcross als neue Heimat

Hat man die Grenze zum Yukon passiert, kommt einem gleich einmal der Ort Carcross „in die Quere“. Etwa 100 Kilometer nach Skagway freut man sich dann schon auf einen Kaffee oder einen kleinen Snack. Sehr empfehlenswert dafür ist das kleine Caribou Crossing Café, das gleich bei der Touristeninformation in einem der bemalten Häuschen zu finden ist. Lustigerweise kann man sich – wenn man Glück hat – sogar auf Deutsch über die Weiterreise beraten lassen, denn eine gewisse Elke, die bereits seit 15 Jahren im Yukon lebt, freut sich, wenn sie immer wieder  mit deutschsprachigen Reisenden sprechen  kann. „Der Winter hier ist wunderschön. Ich nütze dann immer die wenigen Sonnenstunden, um mich auf Skiern von meinem Hund über die Winterlandschaft der zugefrorenen Seen ziehen zu lassen“, sagt sie begeistert über ihre Wunschheimat Carcross. weiterlesen »

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Auf dem Klondike Highway durch British Columbia – Teil 1

Kategorie: Berge, Nordamerika
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Wenn man nach Dawson City möchte, dann macht man am besten den Goldgräbern aus dem Jahr 1896 gleich und folgt ihrer Route über Skagway, Carcross und Whitehorse. Eine Strecke voller landschaftlicher Highlights und atemberaubender Momente. Und wer Glück hat, trifft auf Bären, Biber oder sogar Wölfe.

Irgendwie fühlt man sich in Skagway wie mitten in eine Filmkulisse gepflanzt. Man blickt um sich und überall stehen sie da, die bunten Holzhäuser, die einen mindestens 100 Jahre zurückversetzen. Vor allem abends, wenn die Kreuzfahrtschiffe und deren Passagiere alles abgegrast haben und wieder abgereist sind, ist der Eindruck noch authentischer. Wie die Goldgräber damals, hat man das Gefühl, hier die letzte Station der Zivilisation für eine lange Zeit anzutreffen und stattet sich noch mit Proviant aus. In unserem Fall war es zwar nur ein Smoothie. Der hatte aber allerdings mindestens alle Vitamine für eine Fahrt bis nach Whitehorse in sich.

 
Skagway Flag 500x333 Auf dem Klondike Highway durch British Columbia   Teil 1
Die Flagge Alaskas begegnet einem am Klondike Highway nur in Skagway, danach ist man in Kanada unterwegs.
 

Zu Zeiten des großen Goldrausches, als die Zeitungen in den damaligen Metropolen der amerikanischen Westküste Dinge wie „Gold! Gold! Gold! Gold!“ zu ihren Headlines machten, gab es nur zwei Möglichkeiten, zu den Goldfeldern nach Dawson City zu kommen: Entweder nahm man den Chilkoot Trail, der extrem beschwerlich und schlussendlich auch gefährlich war, oder man entschied sich, über den White Pass zu gehen. Am Ende des Passes ging das Abenteuer dann weiter: Man musste ein Floß bauen und irgendwie die 800 Kilometer des Wasserweges bis zum lockenden Gold überqueren. weiterlesen »

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