Kategorie: Weltreise
pix Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Wenn ihr mich fragt, wo ich von all meinen Destinationen auf dieser Weltreise wieder hin möchte, dann muß ich euch sagen: Kolumbien!

Diesen Satz hörte ich mich gegenüber Freunden und Familie nach meiner Rückkehr beinahe am meisten sagen. Kolumbien: Ein Traum. Wirklich. Auf menschlicher wie auf kulturell-geschichtlicher Ebene. Eigentlich hatte ich ja (mehr oder weniger nichtsahnend) “Verruchtes” vor: In einem der zahlreichen Innenstadtviertel Bogotás in einer Jugendherberge für die Dauer von vier Tagen zu nächtigen – und vor meiner Heimreise nach Europa ein bisschen in den Vibe Kolumbiens einzutauchen. Das war, bevor ich die Familie Luque Rojas getroffen habe. Welche mir dann das “wahre Kolumbien” gezeigt hat: Das der Freude, der Vielfalt und des kulinarisch-kulturellen Hochgenusses!

Familienfeier in Bogotá 500x283 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Familienfeier auf kolumbianisch: In Bogotá / Foto: Elena

Bananenchips sind köstlich 500x666 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Bananenchips sind nun wirklich köstlich! Foto: Elena

Zu Besuch bei Freunden … und wie man auch nachts in Bogotá welche findet ;-)

Einfaches Rezept: Vertraue Deinem Bauchgefühl. Schon vom ersten Moment an fühlte ich mich bei Andrea (17), Santiago (12) sowie deren Eltern Marta Helena und Adrian gut aufgehoben. Und tauschte kurzerhand meinen Transfer in die Jugendherberge gegen ein familiär geführtes Heim in Bogotá: Eines der lustigsten und unterhaltsamsten Wochenenden meiner ganzen (Welt)Reise.

Privat zu Gast 500x375 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees
Privat zu Gast! Santiago, Andrea & Elena (von links nach rechts) / Foto: Elena

Man muß die Feste feiern, wie sie fallen …

… Und so kam nicht nur ich in den Genuss eines kolumbianischen Familien-Geburtstagsfestes, sondern auch die Familie Luque Rojas anlässlich meines Besuches: gemeinsame Ausflüge, Kino-Besuche, Fest-Essen und natürlich (wieder einmal ;) hausgemachter Kaiserschmarren aus Österreich ;-)

Tipp von mir: Unbedingt die Vielfalt kolumbianischer Empanadas mit scharf gewürzten Saucen probieren – die waren und sind einfach köstlich!

Kolumbianische Empanadas 500x666 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Kolumbianische Empanadas *lecker* / Foto: Elena

OMA Café 500x375 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Auf einen Kaffee geht's dann zu OMA :) / Foto: Elena

Außergewöhnliche Kultur-Attraktionen: GOLD-Museum & SALZ-Kathedrale!

Das Goldmuseum war nun wirklich ein Highlight meiner gesamten Reise durch Südamerika. Wo sonst sieht man noch so viel Gold ?? :-)

Goldmuseum von Bogotá 500x375 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Goldmuseum von Bogotá / Foto: Elena

Tatsächlich bestaunten wir sehr viele Exponate, die von der außergewöhnlichen Gabe ihrer Künstler sprachen, als Ornamente, Figuren, Statuen etc. geschmiedet zu werden. Dabei galt das Gold gleich dem Sonnengott Inti und wurde als heilig verehrt – erst unter den spanischen Eroberern fand es seine Bedeutung als Metall von unschätzbarem Wert, welches leidergottes auch den Untergang der Andenkulturen mit besiegelte.

Ein weiteres Highlight auf dem Besucherrundgang in und um Bogotá ist die sogenannte Salzkathedrale, eine in ein ehemaliges Salzbergwerk gebaute unterirdische Kathedrale mit richtigen Kreuzwegstationen, “Kirchenschiff” und Altaren. Salzbergwerke gibt es ja immerhin auch in Österreich – aber eine richtige Kathedrale unter der Erde? Die Kolumbianer sind wie ihre Nachbarländer Chile, Argentinien, Peru, nun einmal sehr katholisch – auch unter der Erde ;-)

Unterirdische Salzkathedrale 500x666 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Unterirdische Salzkathedrale nahe Bogotá / Foto: Elena

Abschied aus der Farbenwelt Südamerikas

An einen Abschied voller Vorfreude auf Madrid als letztem Zwischenstopp meiner Reise sowie der Rückkehr nach Österreich hatte ich gedacht, doch sicher nicht an das: Mama Luque Rojas & Familie hatten, als sie mich persönlich am vierten Tag zum Flughafen brachten, Tränen in den Augen. Einfach unglaublich: Ich bin immer noch sehr gerührt ob dieser Menschlichkeit, welche mir – vielleicht ausgerechnet – in Kolumbien wiederfahren ist. Klischees wie Drogen und Mafia sind eine Sache, Begegnungen mit einheimischen Familien etwas völlig anderes. So sei jedem nahe gelegt zu reisen: Mit offenen Augen und Ohren, aber vor allem mit offenen Herzen.

Familienfrühstück in Bogotá 500x375 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Familienfrühstück in Bogotá / Foto: Elena

Abreise aus Südamerika 500x666 Bogotá: Kolumbien Entgegen aller Klischees

Abreise aus Südamerika: Glücklich bepackt! / Foto: Elena

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One Trackback

  1. […] Reise durch Zeit und atemberaubende Landschaften ein. tripwolf Bloggerin Elena wurde in Kolumbien von einer fremden Familie aufgenommen und Doris hat sich gleich die letzten drei Monate in Bogotà einquartiert (Lesetipp: Kulinarische […]

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