Kategorie: Tipps
pix Innsbruck: 5 Tipps zum Nicht Verlieben

Hat einen das Innsbruck Fieber einmal gepackt, lässt es einen nicht so schnell wieder los. Das gebe ich als gebürtige Wienerin inzwischen offenherzig zu. Einzig den Tirolern gegenüber natürlich nicht, denn die meisten sind ganz schön eingebildet auf ihre Berge. Fast alle Lovestories in Tirol fangen mit den Bergen an. Und der Lust am Skifahren oder Snowboarden. Da schießen die Glückshormone nur so in den Körper und beim Apres-Ski findet man die perfekte Gelegenheit diese Freunde gleich mit anderen zu teilen. Schnell lernt man Leute kennen, denn als schüchternes Völkchen kann man die Tiroler nicht gerade bezeichnen. “Bisch dabei?” Na, klar simma dabei.

Als nächstes packt einen der Charm der Innsbrucker Altstadt, erst bei Tag und dann bei Nacht. Selbst in den frühen Morgenstunden sind die Tiroler noch motiviert Pläne für den Berg zu schmieden. Drei Stunden Schlaf und auffi gehts auf den nächsten Berg und zum Sporteln an der frischen Bergluft. Bevor man sich versieht, ist es um einen geschehen – man ist in love with IBK, häckelt sich selbst bunte Stirnbänder, verzichtet bewußt auf das heißgeliebte ur*, bestellt statt weißen Spritzern nur mehr Weiß Sauer und vermisst die Berge sobald man wieder in der Heimat angekommen ist.

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Ich, meine beste Freundin und die Nordkette bei Nacht im Dezember. Foto: Lea

Um mich ist es bereits geschehen, wer nicht dem gleichen Schicksal erliegen möchte, sollte diese fünf Dinge auf jeden Fall meiden. Für alle anderen sind sie ein absolutes MUST am Weg zum Innsbruck-Fan.

1. Her mit dem Hugo!

Im Cafe Moustache gibt es ein leckeres Getränk namens Hugo. Hugo besteht aus Weißwein, Mineralwasser, ein wenig Holundersaft und frischer Minze. Nicht ganz billig, aber eine erfrischende Abwechslung zu “Weiß Sauer” (Weißwein mit Mineralwasser) oder Bier. Suchtfaktor: hoch.

2. Käspressknödelsuppe mit Ausblick

In dem Cafe Wolke 7 bei der Hungerburg lässt es sich nicht nur romantisch daten, sondern auch gut schlemmen. Die Käspressknödelsuppe auf der Terasse des Restaurants vertreibt Kummer, Sorgen und auch den ein oder anderen Kater! Suchtfaktor: noch viel höher.

3. Sweet Dream – Der Stoff aus dem Träume sind

Ein Besuch im Sweet Dream, dem wahrscheinlich einzigen “girls only” Shop für Snowboard und Surf-Fashion. Hier gibts neben allem was Herz und Shoppingseele erfreut auch noch eine kleine Bar an der man gemütlich bei einem Kaffee auf die Freundin warten kann, sollte die Qual der Wahl mal besonders schwer fallen!

4. Apfelstangerl beim Ruetz

Flaumig weicher Teig, saftige Apfelstückchen – ein Genuß zum Dahinschmelzen. In allen Filialen der Bäckerei Ruetz zu bekommen! Wer keinen Apfel mag sollte auf das Topfenstangerl ausweichen (Quarkbäckerei für unsere deutschen Nachbarn)

5. Party im Aftershave

Das Aftershave ist Innsbruck neuester Club für elektronische Musik. In den letzten Monaten werden immer öfters auch DJs aus dem Ausland (zB Wien) gebucht. Die Location erinnert optisch an eine etwas saubere Flucwanne im Kleinformat und bietet eine übersichtliche Partyatmosphäre. In der Stadt lernt man schnell neue Leute kennen und erfährt oft die unglaublichsten Dinge über Affenhormone, Bergrettungsaktionen oder sogar Dübel.

Achtung! Es gibt noch viele weitere Sachen, die man in Innsbruck schnell liebgewinnen kann: die frische Gebirgsforelle aus dem Supermarkt, ein Kaffee mit frischem Apfelstudel auf der Seegrube auf 1.905 m Seehöhe (nur 30min von der Altstadt entfernt) oder den Ausverkauf im Burton Store.

Zur Einstimmung auf die Travel Bloggers Unite Konferenz in IBK (“ei-bi-kai”), das manchmal auch einfach “Innsbrooklyn” von den Einheimischen genannt wird, hier noch ein Video der Österreich Werbung. Tipp: Die Bäckerei Kröll, die in dem Video vorkommt sperrt bereits um 6 in der Früh auf und bietet das wohl beste Frühstück der Stadt für Partytiger und Frühaufsteher!

Seid auch ihr dem Innsbruck Fieber verfallen oder nahe dran? Was sind eure Tipps für die Stadt?

*ur – Wiener Ausdruck für sehr. zB. ur gut = sehr gut! Für viele Wiener aus dem täglichen Sprachgebrauch nicht wegzudenken. Lässt man das Wort in Anwesenheit von Westösterreichern fallen kann man ein leichtes Zucken in ihren Augen beobachten, ähnlich einem Elektroschlag.

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 Innsbruck: 5 Tipps zum Nicht Verlieben

lea

Lea Hajner ist die ehemalige Chefredakteurin des deutschen tripwolf Blogs. Ihr aktuellen Reiseerlebnisse könnt ihr auf ihrem privaten Reiseblog verfolgen, Escape Town: www.escape-town.com.

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One Comment

  1. Posted 25. September 2012 at 13:45 | Permalink

    Wenn man sich schon mal in Innsbruck verliebt hat (oder eben auch nicht), dann fällt es gar nicht mehr so schwer, noch tiefer in die Bergwelt und die Faszination des Wanderns oder ähnlichen Aktivitäten in Tirol einzutauchen. In dieser Hinsicht darf ich den Blog “Alpenblogger” empfehlen:

    http://www.alpenblogger.at/

    Und: Innsbruck ist natürlich eine überaus charmante Stadt (ich lebe ja selbst dort).

    Liebe Grüße

    Markus

2 Trackbacks

  1. [...] Innbruck: 5 Tipps zum Nicht-Verlieben [...]

  2. [...] hat sie auf mehreren Tirol-Reisen das Land und seine Menschen kennen und schätzen gelernt. Für die Youth Olympics selbst trainiert sie schon seit Wochen – tippen, [...]

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