Fressen, heulen, reisen. Obwohl es bald einiges an menschlichem Nachwunsch in der “tripwolf Großfamilie” geben wird, haben wir im Zuge unseres letzten tripwolf Team-Ausflugs gleich noch einen adoptiert und in unserem Rudel willkommen geheißen.
Tala, die hübsche (ganz die Mama) Wolfs-Welpin ist bereits vier Monate alt und kommt aus aus dem wilden Westen der USA. Genauer gesagt, aus dem Wolf-Zentrum Minnesota Wildlife Connection. Nur wenigen Wochen alt ist sie nach Österreich gekommen, und wurde im Niederösterreichischen Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn (40km nördlich vom tripwolf Head Office in Wien) gemeinsam mit ihrem Bruder Amarok einquartiert.

Die Reiselust hat sie definitiv von uns geerbt! Foto: Wolfscience.at
Sie zeigt sich gerne öffentlich, solang es was zu essen gibt (ganz der Papa), schläft mit Hingabe im Schatten der Bäume und heult schon jetzt am meisten von allen, um den erwachsenen Wölfen zu antworten. Ein wahrer tripwolf, wie wir finden.
“Sie wirft sich förmlich auf alles, was sich bewegt. Abenteuer! Die mutigste und explorierfreudigste von allen war auch immer die hungrigste. Selbst wenn das Fläschchen schon leer war und der Bauch schon rund, wolte sie immer mehr.”

Die Wölfe queren den Wolfspark. Foto: Lea
Im Zuge der Adoption haben wir uns vor Ort gleich näher mit unserem Namensgeber, dem Wolf, beschäftigen. Andi, unser Guide und gleichzeitig Ranger im Wolfsforschungszentrum, hat uns dabei auf einer einenhalbstündigen Tour alles über Wölfe erzählt, was man sich nur so vorstellen kann. Wir staunten nicht schlecht was es da alles zu Lernen gibt. Auch wenn es nicht immer leicht war seinen Gedankensprüngen von universitären Versuchen zu Lebensgewohnheiten von Wölfen zu folgen. Da wurde schon mal der eine Wolfsname mit Universitätsprofessoren oder weltweiten Forschungs-Kalibern verwechselt. Zumindest von uns. Eins war uns jedenfalls klar: wer auch mal Mensch mit Wolf in der Hitze des Gefechts vertauscht muss ein wahrer Wolfsfan sein.

Wölfe, Schafe, Ziegen und auch Esel freuen sich über Besuch in Ernstbrunn.

Andi unser Guide im Gelände und durch das Gehäge.

Hier gibt’s jede Menge Tiere hautnah zu erleben. Foto: Lea

Wer mag mal die Hand ins Welpengehäge hinhalten bei der Käse-Fütterung?
Weitere Infos zum Tierpark Ernstbrunn:




3 Comments
Wow! Da wäre ich gerne dabei gewesen und solange sie Käse essen hätte ich mich vielleicht gaaaaaaanz langsam reingetraut. ^_^
Ich befürchte Käse war nur der Nachmittagssnack… ;-)
Hinreissender Zuwachs :-)