Kategorie: Tipps
pix Irland: Wo sich Einhörner & Elfen Gute Nacht sagen

“Ireland, here I come.
If I had one wish, it would be to see something magical,
like a unicorn.” (M.T.)

Unsere 10-tägige Reise auf die grüne Insel stand unter einem magischen Stern. Von Anfang an. Und das mystische Irland hat uns nicht enttäuscht.

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Und mit viel Glück sieht man sogar Elfen… Foto: Doris

“Es gibt Spaziergänge zum Strand, zu den Dünen”, zählte die nette Lady beim Derrynane House, einem der vielen alten Herrschaftshäuser, die man auf einem Roadtrip durch Irland besichtigen an, auf, “oder wollt Ihr lieber die Elfenhäuser anschauen?” Was?! Haben wir richtig gehört?! Elfenhäuser?! Unsere drei Köpfe schossen hoch. Erwähnt Elfen und Mädels, auch große wie wir, bekommen ein Leuchten in den Augen. Ich muss nicht sagen, welchen Pfad wir gewählt haben… natürlich den Elfenweg! 

Aber vorher mussten wir noch ein Eis kaufen – denn, um meine Freundin Marietta zu zitieren: “Ohne Eis kann man doch keine Elfen besuchen.” Okay, gut, überredet.

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Eis gehört zu einem Besuch bei den Elfen dazu. Foto: Doris

Der Derrynane Fairy Trail auf der berühmten Halbinsel Ring of Kerry ist nicht der einzige Ort, an dem man in Irland Elfen finden kann. Nahe Sneem im Bezirk Kerry ist ein zweiter Pfad, der Parknasilla fairy trail, zu entdecken. Aber zurück zu Ersterem. Fünf Minuten dauert der Weg vom prunken Herrschaftshaus zu den Elfenbehausungen oder sagen wir besser in den Wald. Die Häuser und Wohnstätten der kleinen Wesen lassen sich nämlich nur auf den zweiten Blick sehen: Mitten im Wald, meist unter großen Bäumen oder im Schatten der Felsen stehen kleine, entzückend gestaltete Häuser oder sind Höhlen zu entdecken. Wir sind wie die kleinen Kindern und laufen von einem zum Nächsten, immer erpicht, möglichst viele der Behausungen zu finden.

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Wie Elfenhäuser aussehen? So. Foto: Doris

“Schau mal, da ist eines! Und da das Nächste”, so geht es ein paar Minuten. Dann haben wir genug davon… Ob wir alle Behausungen gefunden haben? – Ich weiß es nicht. Die Landkarte, die uns die Lady beim Empfang mitgegeben hat, ist etwas mühsam zu lesen. Aber auf der Rückseite befindet sich ein Ausmal-Bild. Vielleicht ist der Elfenweg eher doch für Kinder als für uns Große vorgesehen…
Zurück also in die Erwachsenenwelt.

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Oder auch so. Foto: Doris

Das ist aber in Irland gar nicht so einfach: An Straßenecken erfreuen Riesenkobolde Jung und Alt; in den Souvenirläden sieht man überall Leprechauns, Glücksbringer und Co., hinter jedem grünen Moos erwartet man, dass in jedem Moment ein Einhorn hervorspringt. Meist sind es aber dann doch bloß Schafe, Kühe oder Pferde.
Der irische Zauber ist überall: Online wird sogar angeboten, dass man via versteckter Kamera Tag und Nacht Ausschau nach Leprechauns und Fairies halten kann. Es sollen auch schon welche beobachtet worden sein.

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Kobolde sind überall, oder zumindest an einigen Straßenecken. Foto: Doris

Davon kann ich aber nichts berichten. Und einem “Seanchié”, einem Geschichtenerzähler, die im alten Irland die Kunde von den Feen und Kobolden weitergegeben haben, sind wir leider auch nicht begegnet. Dafür aber habe ich zum Schluss dann doch noch ein Einhorn gesehen: Im Flugzeug ist ein 3-jähriges Kind neben mir gesessen und ratet einmal, was es in seinen Händen hielt….

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