Kategorie: Reiseplanung, Umweltbewusst
pix Berlin: Eine Stadt für GrünliebhaberInnen

“Ich hab´mich verliebt, ich zieh nach Berlin”, die Ankündigung einer Freundin trifft mich nicht unvorbereitet. Schon so manche(r) hat ganz spontan sein Herz an die deutsche Haupstadt verloren: Und nein, nicht IN, sondern AN Berlin selbst. Auch meines schlägt seit geraumer Zeit für die deutsche Metropole – vor allem, weil es dort so viel Kreatives, so viel Leben gibt. Das zeigt sich ebenfalls in der Anzahl spannender grüner Initiativen und ökologischer Projekte, die Berlin zu bieten hat. Diese kann man übrigens auch entdecken und unterstützen, wenn man die Metropole nur für ein paar Tage besucht.

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Berlin Tempelhof – Grüne Spielwiese der BerlinerInnen. Foto: Doris

tripwolf hat auf Einladung der Deutschen Zentrale für Tourismus und VisitBerlin entdeckt, wie du beim nächsten Berlin-Trip grün durch die Stadt kommst:

Grüne Unterkünfte: 

Mülltrennen, Energie sparen, Natur umschonen – das sind die Prinzipien, die im Hotel Maritim Berlin zwischen Ku´Damm und Brandenburger Tor gelten. Und das bei 4-Sterne-Luxus im Stil der goldenen 20er Jahre. Auch das Schwesterhaus, das Kunst- und Designhotel Maritim proArte ist seit 2007 biozertifiziert.  Auf natürliche Materialien setzt das 4-Sterne-Hotel Bleibtreu am Kurfürstendamm, wo im Restaurant mit gesunden und fettarmen, ökologischen Zutaten gekocht wird.

Das “erste Bio-Hotel der Stadt” war & ist jedoch das Hotel MitArt an der Lindenstraße: Hier werden zu 100% ökologisch zertifizierte Rohstoffe verwendet, das geht von den Reinigungsmittel bis zur Nahrung im Bio-Restaurant. Wer jetzt denkt, das Ganze sieht besonders nachhaltig aus: Nicht unbedingt, eher künstlerisch, wurden doch alle 30 Zimmer von einem internationalen Künstler und somit individuell gestaltet.

Dass Öko nicht unbedingt viel kosten muss, das beweist das Hostel Die Fabrik in Kreuzberg mit Solaranlage auf dem Dach, die für die Warmwasseraufbereitung und Heizunterstützung hergenommen wird. Nomen est omen: Das ehemalige Fabriksgebäude aus der Jahrhundertwede ist 1995 restauriert und umgebaut worden – modern, aber ohne Fernseher, Telefon oder Minibar. Stattdessen mit besagter Solaranlage.

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Köstliche, vegane, etwas gehobene Küche gibt’s im La Mano Verde. Foto: Doris

Grünes Essen: 

Nein, damit meine ich nicht nur “Hasenfutter”, sondern die zahlreichen Möglichkeiten, sich öko-, bio- und vor allem köstlich durch Berlin zu futtern. Da gibt es Bio-Fast-Food an der S-Bahnstation Friedrichstraße oder den Klassiker, die Berliner Curry-Wurst aus Neuland-Fleisch, da wird Herzhaftes mit Bio-Siegel serviert oder schon einmal Apfelstrudel und Wiener Schnitzel klimaneutral auf den Tisch gestellt.

Wer sich nicht durch empfohlene Lokale wie das Mano Verde, das Naturalmente oder Cookies Cream durchschlemmen möchte, der kann auch einfach zuhause kochen: Mit regionalen Zutaten von eienm der zig-Märkte der Stadt. Die bekanntesten Shopping-Ecken sind der Kollwitzplatz, wo donnerstags der größte Biomarkt Berlins seine rund 35 Stände aufbaut. Beliebt sind auch der Markt auf dem Lausitzer Platz (Freitag), dem Chamissoplatz (Sonnabend) oder die großen Wochenmärkte am Winterfeldplatz (Mittwoch, Samstag) oder Maybachufer (Dienstag, Freitag). Aber nicht nur in Sachen Märkte ist Berlin groß, es gibt auch jede Menge Bio-Läden – ein besonderes Highlight darunter ist der LPG am Senefelderplatz, der größte Biosupermarkt Europas.

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Bunt, stylisch, nachhaltig – eben “schöner”: Im Schöner wär´s wenn´s schöner wär. Foto: Doris

Grünes Shoppen: 

Berlin wäre aber nicht Berlin, gäbe es nicht unzählige Möglichkeiten, Schnick-Schnack und Kreatives einzukaufen. Ja, auch in “grün”. Mode-Acolics lieben so bunte Läden wie das Schöner wär´s, wenn´s schöner wär, das sich praktischerweise gegenüber einem anderen nachhaltigen Paradebeispiel, dem Prinzessinnengarten am Morizplatz befindet. Darin gibt es nachhaltige Wohnaccessories, Spielwaren, Kinderzeugs, Papierkram und vieles mehr. Witzig und nachhaltig ist auch das Sortiment von Heimatgrün. Gut und fair einkleiden kann man sich im Conceptstore “de la Reh”, in Sachen Unterwäsche im Wertvoll und für den Rest bei den Labels Slowmo oder Treches.

Und für alle, die vom Thema Nachhaltiger Konsum nicht genug bekommen, ist der 5. Berliner Heldenmarkt am Postbahnhof ein Tipp: Von 17. – 18. November dreht sich alles um nachhaltigen Genuss, Einkauf und energieeffiziente Technik. Dafür sorgen über 100 Aussteller.

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Faire Jeans gibt es auch bei Hirschkind Berlin. Foto: Doris

Grün genug?! Wo wäre ein besserer Ort, sich diese Liste in Ruhe anzuschauen, als in einem der Gärten im grünen Berlin?! Zum Beispiel im größten Park der Stadt, der ehemalige Flughafen Berlin-Tempelhof oder im entstehenden Park am Gleisdreieck oder im Tiergarten, übrigens auch das Grüne Herz Berlins genannt.
Viel Spaß – und warm einpacken nicht vergessen!

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