Kategorie: Familie, Tipps
pix Tipps zum entspannten Reisen mit Kindern

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und bald ist er da: der lang ersehnte Sommerurlaub. Doch wie verläuft die schönste Zeit des Jahres mit dem Nachwuchs möglichst stressfrei? Wir haben die besten Tipps gesammelt.

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Foto: iStock.com/Ihar Ulashchyk

Welches Reiseziel?

Da zerbricht man sich wochenlang den Kopf, um die perfekte Destination zu finden – kommt dir das bekannt vor? Die gute Nachricht: das Reiseziel ist in Wahrheit ziemlich nebensächlich. Wichtig ist vor allem, was man daraus macht. Klar gibt es bestimmte Punkte, die man beachten sollte: ist das Land ein Malaria-Hochrisikogebiet? Dann solltest du es besser meiden. Gibt es überhaupt keine Möglichkeit, ins kühle Nass zu tauchen? Dann denk besser zwei Mal darüber nach, wenn deine Kinder Wasserratten sind. Vertrau auf dein Bauchgefühl: dieses wird dir in Kombination mit ein bisschen Internet-Recherche die richtige Antwort geben.

Die Auswahl des Reiselandes ist letztlich eine sehr individuelle Entscheidung und stark von den Kindern abhängig. Beziehe deine Kinder daher in die Reiseplanung mit ein. Was wünscht sich dein Nachwuchs? Lieber Strand oder Berge? Lieber große Städte oder Urlaub am Bauernhof? Für viele Familien ist eine Kombination aus Strand, Natur und Abenteuer ideal.

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Foto: flickr, TourismPEI

Kofferpacken mit Plan

Gute Planung ist die halbe Miete. Eine Checkliste hilft dir dabei, nichts zu vergessen. Gemeinsam packt es sich besser! Nehmt euch innerhalb der Familie einen oder zwei Tage vor Abreise Zeit, um den Koffer zusammen zu packen. Gib deinem Kind die Möglichkeit mitzubestimmen, was mitdarf und was zu Hause bleiben muss. Die etwas älteren Nachwuchs-Weltenbummler freuen sich noch mehr, wenn sie ihr eigenes Gepäckstück, zumindest aber ihren eigenen Rucksack packen können.

Und wie so oft gilt: Weniger ist mehr. Die meisten Dinge kannst du problemlos auch im Urlaubsland besorgen. Wähle Kleidung und vor allem auch Spielsachen mit Bedacht aus: meist übertreibt man hier als Elternteil und 70 Prozent der Dinge werden vom Nachwuchs ignoriert. Das Lieblingsstofftier muss natürlich mit – am besten direkt ins Handgepäck.

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Foto: iStock.com/LuminaStock

Tipps für Autofahrten

„Wann sind wir endlich da?“ in Dauerschleife – welche Eltern können nicht auch ein Lied davon singen? Damit man dem so gut wie möglich entgegenwirkt, empfiehlt es sich zunächst einmal, zeitig loszufahren. Im Idealfall schläft der Nachwuchs im Auto noch ein paar Stunden weiter und beginnt die Autofahrt erst wahrzunehmen, wenn schon ein gutes Stück geschafft ist.

Bei der Pausengestaltung gilt es, kreativ zu sein: Es muss nicht immer die triste Autobahnraststätte sein. Wie wäre es alternativ mit einem Picknick? Am besten irgendwo im Grünen, damit deine Kinder die Pause auch gleich zum Austoben nutzen können. Auf beinahe jeder Strecke liegen lohnenswerte Zwischenstopps wie Burgen oder Tierparks. Schenke der Routenplanung daher vorab die notwendige Aufmerksamkeit – es lohnt sich.

Zum Zeitvertreib während der Fahrt bieten sich Ratespiele an: „Ich seh, ich seh, was du nicht siehst“ oder Autokennzeichen-Raten kommt meist gut an. Hier weiß man als Elternteil natürlich selbst am besten, wie man den Nachwuchs zufriedenstellt: während manches Kind lieber dem Hörspiel lauscht, präferiert ein anderes Kind vielleicht ein Malbuch. Wichtig: die Ideen sollten einem nicht ausgehen. Und so nebenbei: der Lieblingssnack des Kindes sorgt meist ebenso zumindest kurzzeitig für Ruhe und Zufriedenheit.

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Foto: iStock.com/Nadezhda1906

Tipps für Flugreisen

Vor allem mit Kleinkindern oder gar Babys können Flugreisen ganz schön herausfordernd sein. Bei der Auswahl des Fluges gibt es drei simple Dinge zu beachten: Möglichst kurz, möglichst ohne Zwischenstopp und – bei längeren Distanzen – möglichst über Nacht.

Für Babys gibt es spezielle Wannen, die an der Trennwand zwischen Business- und Economy-Class befestigt werden können. Die erste Sitzreihe ist daher für viele Familien die erste Wahl. Doch Vorsicht: auf diesen sogenannten „Bulkhead Sitzen“ können die Armlehnen nicht verstellt werden, da darin die Klapptische verstaut sind. Etwas ältere Kinder haben somit keine Möglichkeit, sich hinzulegen. Sitze in der Nähe zu den Toiletten sind ebenfalls nicht zu empfehlen.

Kinder haben beim Starten und Landen oft Probleme mit dem Druckausgleich. Bei Babys kann der Schnuller oder das Fläschchen helfen, älteren Kindern gibt man am besten einen Kaugummi oder etwas zu trinken. Im Handgepäck sollten außerdem Wechselkleidung, Spielsachen, Feuchttücher, Snacks bzw. Babynahrung und natürlich Windeln nicht fehlen.

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Foto: flickr, Matthew Grapengieser

Entspannung beginnt bei den Eltern

Das Wichtigste zum Schluss: Kinder merken jegliche Anspannung der Eltern. Nicht immer läuft alles wie geplant. Nimm ungewollte Situationen daher mit Humor und versuche, auch in stressigen Momenten die Ruhe zu bewahren. Wer mit Kindern reist, sollte Zeitspannen großzügig berechnen, sei es nun für die Zeit am Flughafen oder für die Städtebesichtigung. Mehr Zeit bedeutet weniger Hektik. Und das wiederum wirkt sich positiv auf den Nachwuchs aus.

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3 Comments

  1. Tobias Behringer
    Posted 22. Mai 2016 at 20:47 | Permalink

    Eine sehr gute stressfreie Anreise Möglichkeit ist die Bahn. Denn keiner muss fahren. Man kann rumlaufen und im Zug gibt es jede Menge Dinge zu entdecken.

  2. Christin
    Posted 23. Mai 2016 at 13:04 | Permalink

    Hallo Tobias! Stimmt, Bahnfahren ist sicher eine gute Möglichkeit, zu verreisen, wenn man auf das Auto verzichten will. Liebe Grüße! Christin

  3. Posted 6. Juni 2016 at 10:39 | Permalink

    Camping-Spaß mit der Familie

    Mit meinen Kindern gehe ich am Liebsten Campen – ob am Bodensee (wie letztes Wochenende) oder in Australien… immer entspannt für mich und spannend für die Kids :-)

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