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Thai Kitchen

Kategorie: Kulinarisches
pix Thai Kitchen

Die thailändische Küche ist sehr beliebt und manch einer versucht sich nach der Reise an einem der supereinfachen, aber köstlichen Gerichte, das vor den eigenen Augen in einer Garküche zubereitet wurde. So auch ich, allerdings gehöre ich zu jenen, die an der richtigen Zusammensetzung gescheitert ist. Deshalb habe ich mich bei der letzten Reise in die Küche einer fantastischen thailändischen Köchin eingeladen und ihr genau auf die flinken Finger geschaut.

Gerne teile ich zwei authentische Rezepte, wünsche gutes Gelingen und einen genussvollen Kurzurlaub!

fried rice Thai Kitchen

Fried Rice Vegetables (mit Seafood oder Huhn) – Kow Pad

Zutaten für 2 Portionen:

2 EL Sojaöl
2 Handvoll Seafood oder Hühnerfleisch in Streifen geschnitten)
2 Eier
2 Handvoll Gemüse mundgerecht geschnitten (nach Belieben, z.B. Karotten, Karfiol, Kraut, Mini-Maiskolben, Zwiebel in Spalten geschnitten, Kraut)
1 große Tomate
2 Frühlingszwiebel (grünen Teil in 5 cm lange Streifen schneiden)
1 Zehe Knoblauch (zerstoßen oder klein gehackt)
je 2 EL Sojasauce, Fischsauce; Austernsauce, Kristallzucker
1 EL schwarzer Pfeffer gemahlen
2 Portionen gekochten Reis (am besten vom Vortag, oder zumindest ausgekühlt und trocken)

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La Dolce Vita an der Amalfiküste

Kategorie: Allgemeines
pix La Dolce Vita an der Amalfiküste

Einer der traumhaftesten Küsten Europas liegt in Italien’s Region Kampanien, am Golf von Salerno. Die Costeria Amalfitana lockt mit ihrer eindrucksvollen Landschaft, die durch eine steil abfallende Küste charakterisiert ist und den Namen der Stadt Amalfi trägt.

amalficoast La Dolce Vita an der Amalfiküste

Die Gegend wirkt wie eine Kulisse, beim Anblick von smaragdblauem Wasser, schwindelerregenden Klippen, kleinen Buchten, üppiger Vegetation hoch über dem Meer und den in senkrechte Felswände gebauten Treppen, Terrassen und Häusern, die sich zu romantischen Orten formen, hat man oftmals das Gefühl ein Gemälde vor Augen zu haben.

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Das balinesische Ende vom Leben – ein Freundenfest!

Kategorie: Allgemeines
pix Das balinesische Ende vom Leben   ein Freundenfest!

Als ich von meinen balinesischen Freunden zu einer Cremation Ceremony (Begräbnis- oder besser gesagt Einäscherungszeremonie) geschickt wurde, mit dem Hinweis auf “Sehenswürdigkeit”, wusste ich nicht was auf mich zukam. Zeremoniellen Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Tod wohnt unsererseits ja nicht unbedingt freiwillig bei, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nämlich, dass das Ende vom Leben kein Anlass zur Trauer sein muss, sondern zur Freude, und somit ein Grund ist gemeinsam zu feiern.

bali cremation02 Das balinesische Ende vom Leben   ein Freundenfest!

Nach dem balinesischen Hindusimus sind Geburt und Tod Intervalle eines endlosen Lebens, die Kremation dient zur heiligsten Pflicht, nämlich die Seelen von der Last alles Irdischen zu lösen.
Verstorbene werden bis zur Verbrennung an einem heiligen Ort, also in einem Tempel, im einbalsamierten Zustand aufgebahrt, mitunter für längere Zeit, da sich nicht jeder die kostspielige Kremation leisten kann und es daher oft zu Massenverbrennungen kommt. Ein Balinese hat mir ein solches Ereignis mit der Bezeichnung “Big Barbecue” übersetzt, was verdeutlicht, das auch Humor im Zusammenhang mit dem Tod nicht als pietätlos gilt.

Ich hatte das Glück, die Kremations-Zeremonie von 3 Mitgliedern einer royalen Familie zu sehen, umso beeindruckender, weil besonders prunkvoll, war meine erste, überraschende Erfahrung mit einem freudvollen Lebensende, die ich mit Worten zu beschreiben versuche.

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Malaysische Geschmackssache(n)

Kategorie: Allgemeines, Kultur
pix Malaysische Geschmackssache(n)

Es gibt Länder, Städte, Orte, die faszinieren, in denen man sich sofort zuhause fühlt, wo es einen immer wieder hinzieht. Dann gibt es jene, die ganz nett sind, eine willkommene Abwechslung, aber es reicht sie einmal im Leben gesehen zu haben, denn es gibt nichts, was einen nachhaltig begeistert. Zur dritten Kategorie zählen jene, die man am liebsten sofort wieder verlassen will, weil man sich nicht wohlfühlt, weil das Fremde keinen Reiz hat, weil weder Seele noch Auge Nahrung finden.

malay streets02 500x375 Malaysische Geschmackssache(n)

So ging es mir mit Malaysia. Ich sollte es eigentlich gar nicht pauschalisieren, weil ich abgesehen von der Insel Penang im Westen, “nur” die Ostküste bereist habe und auch dort eher durchgerauscht bin, eben weil ich das Land vom ersten Augenblick an reizlos empfand, aber mein Bauchgefühl hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass dieses Land einfach nicht meines ist. Geschmackssache eben.

Erste Station von Singapur kommend, war die paradiesisch beschriebene Insel Tioman. Bereits bei der Unterkunftsuche war die Luft draußen. Unsaubere, teure Mini-Hütten, zugehörige Anlagen und Restaurants absolut geschmacklos gestaltet, mäßig freundliche Einheimische und eine eigenartige Touristen-Ansammlung. Schöner breiter Sandstrand, klares Wasser, von Dschungel gesäumt – aber was hilft das, wenn der Ort NULL Flair hat? Mitunter kann ich als Sonnenstrandmeeranbeterin jegliche Störfaktoren ausblenden und mich einfach nur diesem Genuss hingeben, aber auch das hat dort aufgrund lästiger Sandfliegen nicht funktioniert.

Eigentlich war mir ja intuitiv danach, Malaysia gleich wieder zu verlassen, aber so radikal bin ich bei meinen Beurteilungen auch wieder nicht, also entschied ich mich für die Erkundung malayischen Stadtlebens.
Kuantan an der Ostküste ist vollkommen uninteressant und frei von jeglicher Ästhethik, aufgrund dessen fand ich keinen Grund um mich dort länger als über Nacht aufzuhalten. Die Überlegung, infolge auf die bekannten Perhentian Islands zu fahren, die das malaysische Top-Touristenziel sind, wurde von einem Einheimischen für mich entschieden, der auch diese Inselgruppe im Vergleich zu thailändischen Trauminseln Sehenswürdigkeit absprach.
Stattdessen machte ich mich auf den Weg Richtung Kota Bharu, der nördlichsten Stadt an der Ostküste. Den Zwischenstopp in Kuala Terengganu ersparte ich mir kurzerhand aufgrund wenig reizvoller Anblicke aus dem Busfenster, um mehr Offenheit für Kota Bharu aufzusparen, das laut Reiseführerauskunft ein guter Ort ist oder sein könnte, um in die malaysische Kultur einzutauchen. Räusper.Was ich vorfand war eine Mischung aus hässlichen, dreckigen Straßen und Häusern, unanppetitlichen Märkten und “Essensmöglichkeiten”, abstoßenden Geschäften, dazwischen Handyshops, Moscheen, Kentucky Fried Chicken und Mc Donalds, verschleierte Frauen und streng dreinblickende Männer, die mich musterten als wäre ich eine Aussätzige. Noch so ein Ort zum Davonrennen, noch so eine Konzentration an Geschmacklosigkeit, die für mich wirklich schwer zu ertragen war.

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Ich hab versucht zu eruiren, warum ich mich in diesem Land so unwohl fühle, mit dem Ergebnis, dass es vorwiegend am massiven Ästhetik-Defizit liegen muss. Es gibt einfach nichts, was schön anzuschauen ist. Selbst die Natur bzw. Landschaft hat wenig reizvolles, man sieht vorwiegend flache Wälder und künstlich angelegte Palmenhaie.
Der Islam, Malaysia’s Staatsreligion, trägt sicher auch zum Stimmungbild bei, besonders als Frau empfand ich zugegebenermaßen ein gewisses Unbehagen, ganz abgesehen davon, dass mir die Zwangsbeschallung in Form von monotonem Gebetsgesang, der laufend aus den Moscheen dringt, zugesetzt hat.

Anders ging es mir dann in Georgetown, auf der Insel Penang im Westen, die Stadt ist reizvoll und atmosphärisch, was man von jenen an der Ostküste nicht behaupten kann. Meine Malaysia-Erkundung habe ich nach dieser Station trotzdem abgebrochen und das Land wird mich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht wieder sehen. Geschmackssache eben.

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Magic Bali – Glauben, Götter und Dämonen

Kategorie: Kultur
pix Magic Bali   Glauben, Götter und Dämonen

Es fällt mir schwer über Bali zu schreiben. Das heißt, eigentlich könnte ich stundenlang von der traumhaften Götterinsel schwärmen, weil sie das schönste und faszinierendste Stück Erde ist, das ich jemals gesehen habe, aber genau deswegen fehlen mir die Worte – vergleichbar mit dem mangelnden Artikulationsvermögen von Verliebten. Bali ist magisch und ja, ich bin Bali verfallen, diese Insel hat alle meine Sinne berührt und mich auf der Stelle verzaubert.

magicbali Magic Bali   Glauben, Götter und Dämonen

Bali ist ein einziges tropisches Naturparadies. Auf vergleichsweise „engen“ 5.500 km2 sind sechs Vegetationszonen zu finden. Reisfelder, Wälder, Berge, Vulkane, Seen, Flüsse, Wasserfälle und das Meer – wohin man blickt, es raubt einem vor lauter berauschender Schönheit immer wieder den Atem.

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