Gastartikel von Carina Hermann.
Jährlich gehen Hundert Tausende Backpacker mit dem Working Holiday Visum nach Australien. Letztes Jahr war ich eine davon! Eine der häufigsten Fragen in dieser Zeit, kurz nach dem erstaunten Blick wenn ich gesagt habe dass ich alleine unterwegs bin, war die Frage nach der Einsamkeit.
Wenn man seine Freunde und die Familie vermisst…
Keine Frage, die ersten Wochen sind die Schlimmsten. Die Erinnerungen sind noch frisch an die Abschiedsparty die dir deine Freunde vielleicht noch organisiert haben, jeder freut sich jetzt schon auf deine Rückkehr und du selbst stehst vielleicht zum ersten Mal ganz alleine da. Im Schlimmsten Fall am anderen Ende der Welt, wo die Uhren anders ticken und alle zu Hause schlafen während du einen ganzen Kontinent bereist. Aber zum Glück leben wir ja im Zeitalter des Internet und Skype und Facebook sind deine besten Freunde. Außerdem solltest du immer bedenken, das die Meisten dich um diese Gelegenheit beneiden aus dem Alltag ausbrechen zu können und völlig neue Dinge zu erleben, die viele von ihnen nie sehen werden.

Endlose Strände können allein auch ihr Gutes haben. Foto: Carina
Wenn man Glücksmomente alleine erlebt…
Nun stehst du vor einem der berühmtesten Gebäude der Welt, berauscht von diesem Eindruck und alles was du möchtest, ist jemanden anstupsen und diesen Moment mit ihm teilen. Nur ist da keiner. Zugegeben, es hat eine Weile gedauert bis ich mich nicht mehr suchend umgeschaut habe, aber irgendwann lernst du, auch diese Momente zu genießen. Denn sie sind unbeschreiblich und selbst die Einsamkeit kann den Eindruck den das Korallenriff beim Schnorcheln auf dich macht oder den Ausblick von einem Kliff aus über die schönsten Strände der Welt nicht mindern. weiterlesen »





