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London: Top 10 Tagesausflüge

Kategorie: Geschichtlich, Tipps
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Buckingham Palace, Millenium Wheel und Oxford Street? London bietet Sehenswürdigkeiten ohne Ende. Für alle, die sämtliche Sehenswürdigenkeiten bereits gesehen haben und noch mehr wollen gibts hier ein paar heiße Tipps für schöne Tagesausflüge ab London.

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Dover, Windsor, Cotswolds, Stonehenge. Fotos: Cynthia

 

Windsor

Windsor und Windsor Castle sind wohl die meistbesuchten Plätze in der Umgebung von London und liegen ungefähr eine Stunde vom Zentrum Londons entfernt. Windsor Castle ist das älteste bewohnte Schloss der Welt und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Man sollte genügend Zeit einplanen, denn das Schloss ist sehr weitläufig und beinhaltet wunderschöne Möbel und Bilder die man auf sich wirken lassen muss. Für Erwachsene kostet der Eintritt £16.50 und für Kinder £9.90. Ein Spaziergang durch die kleine beschauliche Stadt ist auch sehr lohnenswert. In der Nähe von Windsor befinden sich außerdem das Eton College und der Legoland-Freizeitpark. weiterlesen »

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Lebens- und Stadtgeschichten auf Berliner Friedhöfen finden

Kategorie: Geschichtlich, Tipps
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Berlin und seine Bürger. Die deutsche Hauptstadt war schon immer Anlaufpunkt für revolutionäre Geister und Denker. Ihre Spuren finden sich jenseits von Geschichtsbüchern und Museen in der ganzen Stadt. Tausend Begebenheiten erzählen Berliner Friedhöfe, auf denen viele bekannte Namen darauf warten, entdeckt zu werden. Hinter gusseisernen Toren und unter alten Eichen findet man mehr als eine spannende Zeitreise. Die  Anlagen sind ideal für einen Spaziergang abseits des Großstadttrubels und fern von Touristenströmen. Spätsommerromantik inklusive.

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Weltflucht im Großstadtgewühl Foto: William McRoberts

Als ersten Anlaufpunkt empfehle ich den Dorotheenstädtisch – Friedrichswerderschen Friedhof in Mitte. 1763 eröffnet tobten sich fast alle Berliner Bildhauerschulen des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände aus. So entstanden imposante Grabstätten und Statuen. Man bekommt fast das Gefühl, die Zeit bliebe stehen und eine unerklärliche Sehnsucht nach Spazierstock, Filzhut und Spitzenhandschuhen macht sich breit. Das älteste Grabmal von 1807 ist ein 2m hohes Sandsteindenkmal des Fabrikanten Jacob Fröhlich. Karl Friedrich Schinkel gestaltete seine letzte Ruhestätte sogar selbst, die Säule mit dem von August Kiss gefertigtem Portraitmedaillon ragt in den Berliner Himmel. Auch Bertolt Brecht und seine zweite Frau Helene Weigel sind hier begraben. Eher unspektakulär sind die kargen Natursteine, die ihre Namen tragen. Er selbst schrieb über seine Grabstätte:

Ich benötige keinen Grabstein, aber
Wenn ihr einen für mich benötigt
Wünschte ich, es stünde darauf:
Er hat Vorschläge gemacht. Wir
Haben sie angenommen.
Durch eine solche Inschrift wären
Wir alle geehrt.

(Bertolt Brecht, Gesammelte Werke. Band IV, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1967.) weiterlesen »

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Bojnice: Das Märchenschloss der Slowakei

Kategorie: Architektur, Familie, Geschichtlich, Reiseplanung
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Die Slowakei ist das Land der Burgen und Schlösser. Über 100 Bauten zählt das kleine Land zwischen Donau und Karpaten. Eine wahre Perle ist das „Märchenschloss” von Bojnice, das zu den am meisten besuchten Schlössern in Mittel- und Osteuropa gehört. Hier lebte einst der  Graf des österreichisch-ungarischen Adelsgeschlechts Pálffy in Prunk und Pracht.

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Schloss Bojnice. Foto: Markus Halt

Bojnice ist ein beschauliches Dorf in der Mittelslowakei, das direkt bei der Stadt Prievidza liegt. Es ist mit dem Auto in zwei Stunden von der Hauptstadt Bratislava aus zu erreichen oder mit dem Zug nach Prievidza (2:50 Std.). Für den Ausflug sollte auf jeden Fall ein ganzer Tag eingeplant werden, da auch der umliegende Zoo und das Bad zu einem Besuch einladen. weiterlesen »

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Auf Gruftentour in Wien, ein schauriges Vergüngen

Kategorie: Geschichtlich
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Der kalte Hauch des Todes oder drei Plätze, an denen man in Wien im Sommer ein kühles Lüftchen geniessen kann.

“Der Tod, der muss ein Wiener sein.”

Das haben wir schon oft gehört, und wer die Friedhöfe der Donaumetropole anschaut, weiß, was damit gemeint ist. Ist doch der Wiener Zentralfriedhof der größte Friedhof auf unserem Kontinent und einer der in jedem Reiseführer über Wien sich wiederfindet. Hier liegen Berühmtheiten wie Helmut Qualtinger (Schauspieler), Johann Strauß (Vater und Sohn, Komponisten), Bruno Kreisky (Politiker), Max Böhm (Schauspieler), Joe Zawinul (Jazzmusiker) und Helmut Zilk (Politiker) begraben.

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Da es im Sommer auf dem Friedhof aber heiß wird haben wir die perfekte Alternative gefunden, die euch garantiert einen kalten Schauer über den Rücken jagt: eine Tour durch Wiens Gruften – die unheimlichen Totenstätten unter der Erde. Denn davon gibt es in Österreichs Hauptstadt so einige.  weiterlesen »

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Der angekündigte Untergang – Ein Besuch in Hasankeyf

Kategorie: Geschichtlich, Reiseentwicklungen
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Bis hierher, sagt Ali und hebt Hand in Brusthöhe, werde das Wasser reichen. Alles darunter verschwinde, nur die Spitze eines alten Minaretts werde noch aus den Wellen ragen. Und alles darüber stürze ein. Denn das Wasser wird sich in den Berg fressen, sagt Ali. Die vielen kleinen Höhlen fluten, die Fundamente der Gebäude wegspülen. Und am Ende wird von Hasankeyf nur eine kleine Insel bleiben, mit Trümmern übersät.

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Hasankeyf, vom Schanigarten des Kurden Ali aus betrachtet. Unten im Dorf steht das Minarett aus dem 13. Jahrhundert. Bis hierher wird das Wasser reichen.

Ali ist Kurde. Im Sommer jobbt er – wie die meisten hier – in einer westtürkischen Touristenhochburg, in seinem Fall Bodrum, als Kellner. Den Winter verbringt Ali in seinem ostanatolischen Heimatort Hasankeyf. Dort sitzt er in einem Schanigarten, der etwas über der Stadt liegt. Er trinkt Tee aus einem Tulpenglas. Er blickt hinunter zur Hauptstraße, zu den Marktständen, den Grillrestaurants, zur Brücke über den Tigris, zur Moschee mit den steinernen Ornamenten aus dem 13. Jahrhundert.

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