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Die größten Weltreise-Mythen – und was davon wirklich stimmt

Kategorie: Weltreise
pix Die größten Weltreise Mythen – und was davon wirklich stimmt

„Ich war auf Weltreise.“ Und schon beginnen die Bilder im Kopf deines Gegenübers zu laufen: „Musst du reich sein! Und mutig! Und überhaupt: Wie hast du denn bitteschön danach wieder einen Job gefunden?“  Wenige Gesprächsthemen faszinieren so sehr wie eine Langzeitreise. Wir räumen heute mit den größten Mythen auf, die sich um das Thema ranken. Und: Wir sagen dir, was davon wirklich stimmt.

1. Nur reiche Menschen können sich eine Weltreise leisten.

Ganz hartnäckig hält sich das Gerücht, eine Weltreise wäre nur etwas für Menschen, die in Geld schwimmen. Die schlechte Nachricht: Ohne Geld geht’s nicht. Die gute: Eine Weltreise kostet bei Weitem nicht so viel wie du denkst. Wenn du beispielsweise ein halbes Jahr in günstigen Ländern unterwegs bist, kannst du schon mit 7.000 Euro gut zurechtkommen. Kein Mensch würde mit großen Augen den Kopf schütteln, wenn du ihm davon erzählst, du hättest dir ein neues Auto geleistet. Oder eine neue Küche. Wenn du jedoch von deiner Weltreise erzählst, erntest du neidvolle Blicke. Sei dir aber dessen bewusst: Je geringer dein Budget, desto eher wirst du deine Prioritäten und deinen Lebensstandard vor und auf der Reise senken müssen. Wie du es schaffst, genügend Geld zu sparen, verraten wir dir hier.

 

2. Eine Weltreise bedeutet einen Karriereknick.

Ja und nein. Wir leben in einer Gesellschaft, in der eine längere Reise bei vielen Arbeitgebern zum Glück gut ankommt. Man hätte „sich ausgelebt“, man wäre weltoffen, man wisse jetzt, was man möchte – so der gängige Wortlaut. Nun, das stimmt nur bedingt. Denn in vielen Fällen passen Weltreisende nach der Reise nicht mehr so recht in das bürozentrierte Arbeitssystem. Viele sind freiheitsliebend geworden, lassen sich nicht mehr so gerne etwas sagen und ordnen sich nur ungern jemandem unter. Wer kein Problem damit hat, sich nach der Langzeitreise wieder in das klassische Karrieresystem einzugliedern, kann mit einer Weltreise gut argumentieren und wird bestimmt schnell wieder einen Job finden. Problematisch an der Sache ist nur, dass viele das gar nicht mehr wollen und dann neue Wege finden müssen. Dessen sollte man sich vor einer Weltreise bewusst sein. weiterlesen »

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Frei wie Seenomaden – zweimal mit dem Wind um die Erde

Kategorie: Abenteuer, Segeln, Tipps, Weltreise
pix Frei wie Seenomaden   zweimal mit dem Wind um die Erde

Es erinnert an dieses seltsame Gefühl nach der Heimkehr von einer langen Reise, wenn einem die eigene Wohnung seltsam fremd vorkommt und man den Eindruck hat, sich zuhause neu einleben zu müssen. Dieses Gefühl haben viele bereits nach einem Monat im Ausland, Weltreisende empfinden es  nach einem Jahr Weltenbummeln unverhältnismäßig stärker.

Unvorstellbar also, wie es sich nach 8 Jahren Weltumsegelung anfühlen muss. Genau diesem Gefühl haben sich Doris und Wolfgang, die selbst ernannten Seenomaden, bereits zweimal ausgesetzt. Wolfgang, der Segelliebhaber, überzeugt seine Partnerin im Jahr 1989, mit ihm auf das neu erworbene, kleine Segelboot Susi Q zu ziehen und auf unbestimmte Zeit in See zu stechen. Die Seile lösen, dem Wind folgen und dann sehen, was passiert.

 

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Passiert ist Folgendes: über den Atlantik zieht es die beiden für insgesamt 8 Jahre um die Welt. In diesem Zeitraum müssen sie sich ganz auf die Kräfte der Natur einstellen und mit dem Rhythmus des Windes leben. weiterlesen »

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Reiseblogger des Monats: Nina & Ingo von a long sunnymoon

Kategorie: Abenteuer, Freizeit, Reiseblogger des Monats, Weltreise
pix Reiseblogger des Monats: Nina & Ingo von a long sunnymoon

Was kommt dabei heraus, wenn sich zwei, die das Reisen lieben, das Ja-Wort geben? Der absolute Unwille, eine gewöhnliche, x-wöchige Hochzeitsreise auf die Malediven oder in die Karibik zu machen, also wird diese kurzerhand in eine 11-monatige Weltreise verwandelt. Nina und Ingo, im Alltag Marketingexpertin/Texterin und Fotograf, riefen bei der Gelegenheit eine Sammlung von Reisegeschichten mit persönlicher Note und wunderschönen, inspirierenden Fotos ins Leben – a long sunnymoon eben.

 

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Beim Campen in den USA. Foto: Ingo Albrecht.

 

Wie würdet ihr euren Stil zu Reisen in 5 Wörtern bezeichnen?
Am ehesten als der neugierig-spontan-chaotische-langsame-Seitenstraßen-Stil.

Seit wann gibt es euren Blog und welchen Blogpost würdet ihr einem Erstbesucher ans Herz legen?
Nach unserer kleinen, feinen Hochzeit hoch in den Schweizer Bergen sind wir aufgebrochen zu einer großen, prächtigen Hochzeitsreise durch die Welt – a long sunnymoon, wie wir unseren Honeymoon liebevoll nennen.
Und so heißt auch unser Blog, den wir mit unserem Abflug an Silvester 2012 ins Leben riefen. Zunächst bloggten wir, um Erlebnisse und Bilder festzuhalten und Familie und Freunde mitreisen zu lassen. Mit der Zeit reisten dann immer mehr Unbekannte mit… was uns sehr freut! Denn wir haben ganz unbemerkt eine große Passion fürs Bloggen entwickelt und lieben es, Inspiration zu geben und Reisebegeisterung zu wecken! weiterlesen »

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Die Winzerkönigin von Mendoza: Wein-Festival von Weltruhm

Kategorie: Events, Weltreise
pix Die Winzerkönigin von Mendoza: Wein Festival von Weltruhm

Jedes Jahr treffen sich Tausende Schaulustige, begeisterte Fans & zahlreiche Reisende aus aller Welt in der argentinischen Weinhauptstadt Mendoza, um einem in der Tat außergewöhnlichen Spektakel beizuwohnen: Dem Schönheitswettbewerb zur Wahl der “Miss Erntedank”, oder la Reina de la Vendimia. Dank der Berichterstattung auf meinem eigenen Reiseblog wurde ich zusammen mit zahlreichen internationalen Journalisten zu Weingütern, Winzerköniginnen & Wein-Erlebnissen eingeladen. Was ich dabei erlebt habe, davon möchte ich Euch hier berichten.

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Los geht’s: In einer der vielen regionalen Bodegas wie “Renacer” unweit der Stadt Mendoza, verkosten wir ausgezeichnete Weiß- und Rotweine wie den Torrontés oder Malbec, eine der bekanntesten argentinischen Rotweinsorten. / Foto: Elena

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Viele Weingüter bieten zudem Aktivitäten wie Golf, Kayaken oder – sehr beliebt – Ausritte in weitläufige Güter mit bis zu 1.000 Hektar an. Andere Dimensionen in der “New World”, die auf jeden Fall Spaß machen! / Foto: Elena

 

Das eigentliche Highlight meines Wein-Erlebnisses in Mendoza war und ist jedoch die feierliche Kür zur Winzerkönigin 2013. Aus 18 Regionen reisen die bildhübschen Konkurrentinnen an, allesamt zwischen 19 und 25 Jahre alt, um in einer gewaltigen Straßenparade für ihre jeweilige Region, den Wein und natürlich sich selbst zu werben. Darunter mischen sich zahlreiche Reiter, die sogenannten “Gauchos“, welche ebenfalls stolz hoch zu Ross parieren und den jungen Damen ihre Ehrerbietung demonstrieren. Vor dem grandiosen Showdown im “Magischen Stein- & Weintheater” der Stadt Mendoza gibt es noch mal eine Bühnendarbietung, die Elemente von Oper, Ballett, Theater, Musical sowie Licht- und Feuershow vereint. Einfach sagenhaft – und gleichzeitig unsagbar. So etwas habe ich noch nicht erlebt !!

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30.000 Zuseher fasst das Stadium, fast alle Karten werden an die (internationalen) Besucher verkauft: Die Mendoziner feiern sich selbst, den Wein und – vor allem – ihre “Königin”! / Foto: Elena

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Vor der Wahl zur “Winzerkönigin” des Jahres sind alle Mädchen nochmal ganz aufgeregt. / Foto: Elena

 

… bevor es dann endlich soweit ist. Vor mir legen im Zuschauerraum die geladenen Blogger ihre Finger in die Tasten, bereiten in Echtzeit Beiträge vor, die nur mehr den Namen der entsprechenden Siegerin benötigen, und drücken auf “Veröffentlichen”. Aus welcher Region der Provinz Mendoza kommt wohl die diesjährige Königin? Die Stimmung, die Atmosphäre, ist zum Zerreißen gespannt, Zehntausende Augen und Ohren auf die Verkündung der Juroren gerichtet …

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… und die Gewinnerin lautet: Elina aus Malargue, deren Namen mir weil tausendfach ausgerufen wohl ewig in Erinnerung bleiben wird. Genauso wie das Andenken an einen fulminanten Abend unter dem Sternenhimmel von Mendoza, den ich so schnell nicht wieder vergessen werde. / Foto: Elena

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Patagonien: Wandern im Nationalpark Torres del Paine

Kategorie: Tipps, Weltreise
pix Patagonien: Wandern im Nationalpark Torres del Paine

Das berühmte “W”. Es treibt sie alle um. Tagelang herrschen in den Hostels, umliegenden Städten und unter abenteuerlustigen Reisenden nur Diskussionen rund um Weg, Wetter, Streckenführung, Ausrüstung, etc.

Dabei ist der W-Trek (so genannt, weil er sich tatsächlich wie ein “W” um das Bergmassiv des Torres del Paine Nationalpark schlängelt) nur eine von vielen Wandermöglichkeiten im Süden von Chile. Aber eben auch eine der schönsten. Warum, das verrate ich euch hier.

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Einer der Gründe / Tipps / Empfehlungen für eine gelungene Wanderung ist, diese (nach Möglichkeit) mit lieben Freunden zu machen – egal ob Reisebekanntschaften von unterwegs oder mit lieben Freunden wie hier aus Frankreich. / Foto: Elena

 

Tatsächlich ist das “W” keine Bergwanderung im klassischen Sinn, es geht nicht tagelang über imposante Bergspitzen oder bis hinauf zu den schneebedeckten, 3.000 Meter hohen Gipfeln. Die Schönheit dieser Strecke (und warum sie auch jährlich von Zehntausenden Wanderern gegangen & geschafft wird) liegt im Blick auf diese außergewöhnlich geformten Berge, welche bei guten Wetterbedingungen von jedem Punkt der Wanderung aus sichtbar sind. Nur einmal, am ersten Tag, ist der Anstieg mit über 800 Metern etwas mühevoller: Jedoch ist es möglich, das Gepäck auf halbem Wege bei der ersten Wanderhütte zu deponieren um leicht bekleidet zur “Base de las Torres” zu eilen. Die muss man gesehen haben. Was für ein Anblick!  weiterlesen »

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